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Wir "Klezmerschicksen" sind drei Frauen, die seit 1997 zusammen Musik machen. Wir spielen Klezmermusik, die traditionelle Instrumentalmusik der jiddischsprachigen Ostjuden. Immer hat man von den Klezmermusikern auch verlangt, bei verschiedenen Festen und oft mit nicht-jüdischen Musikern zusammen, "tanzbare" Musik zu spielen. So gibt es mit uns auch die Möglichkeit, bei Veranstaltungen zu tanzen. Mit den Juden ist die Klezmermusik weit in der Welt herumgekommen. Dadurch floss aus der jeweiligen Umgebung einiges in die traditionelle Musik ein - bis zum Jazz. Wir haben dementsprechend unser Programm erweitert; so spielen wir neben der traditionellen Klezmermusik z.B. rumänische Tänze, Czardas, eigene Kompositionen, die mitunter orientalisch anmutende Musik der sephardischen Juden sowie auch jiddische und hebräische Lieder. Texte jüdischer DichterInnen bereichern die Musik. Mit
unserem Namen "Die Klezmerschicksen", den mancher nur mit einem
Berliner Schimpfwort in Verbindung bringt, z.B. "so eine hysterische
Schickse", beziehen wir uns auf die ursprüngliche Bedeutung
im Jiddischen, wo es einfach "Nichtjüdin" bedeutet, was
allerdings auch durchaus abwertend gemeint sein kann. Unseren Namen haben
wir also in dem Bewusstsein, uns dem jüdischen Hintergrund erst zu
nähern, mit einem selbstironischen Lächeln gewählt. |
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Besetzung Angelika Hykel: Klarinette, Gesang Brigitte Ruddigkeit: Sabine Schmidt: |
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| Fotos: MZ PHOTODESIGN | |||